Die entscheidende Party vor dem „Ja“

Wenn Jungs und Mädels getrennt voneinander feiern, dann ist es wieder soweit: Die Hochzeitssaison steht unmittelbar bevor. Der Junggesellenabschied wird zur Feuertaufe für Freunde, Trauzeugen oder Brautführer. Hier entscheidet sich die Frage aller Fragen: „Gehöre ich zum lahmen Haufen der Couchpotatos oder kann ich eine coole Party organisieren?“ In England oder den USA gibt es mittlerweile sogar zahlreiche Agenturen, die sich professionell mit der Organisation von JGA beschäftigen.


Ziel des Abends

Spaßhaben und Auffallen um jeden Preis: Es beginnt mit der Kleiderwahl. Nicht nur die Junggesellen des Abends auch ihr Gefolge sollte sich dem Motto entsprechend in Schale werfen. Es ist ein klares Statement: Ich gehöre dazu. Insbesondere in Locations, wo traditionell viele Junggesellenabschiede gefeiert werden, kann die Wahl des Outfits den entscheidenden Akzent setzen, immerhin gilt es einen Ruf zu verteidigen. Je origineller die Kleiderwahl und der Bauchladen gepaart mit diversen kleinen fiesen Aufgaben und Spielchen, desto einfacher lassen sich die entscheidenden Euros zusammen schnorren.


Mit anderen Worten

Das Outfit ist „das Tüpfelchen auf dem i“. Ohne dieses Tüpfelchen wird aus dem i ein l - in groß also ein dickes "L". Und das stände dann für Lusche, Langweiler und Looser. Dabei bietet es sich an ein Motto festzulegen, welches sich wie ein roter Faden durch den Abend zieht. Hat die Hauptperson des Abends bestimmte Hobbys oder Vorlieben, oder noch besser - Abneigungen? Ist die Braut absolut keine "Tussi"? Hasst sie alles, was rosa ist und glitzert? Perfekt! Einen besseren Anlass als den JGA wird es kaum geben, um liebgewonnene Marotten zu sezieren und die Braut in Spe auf die Schippe zu nehmen. So kann ganz in Prinzessinnenmanier mit rosa Tütü und Bling-bling ordentlich abgefeiert werden. Je lässiger, kreativer und individueller die Organisation, desto größer sind die Chancen, dass diesem Junggesellenabschied später einmal das Prädikat „legendär“ verliehen wird. Der Ritterschlag.

Die Ideen für originelle Junggesellenabschiede sind heute so vielfältig und originell wie noch nie. Ein paar Ideen haben wir aufgegriffen und stellen sie vor: Grundsätzlich sind zwei Arten zu unterscheiden.

 

 

Kleiner Tipp vorab

Gründet mit allen geplanten Gästen eine WhatsApp Gruppe. So könnt Ihr gemeinsam brainstormen und euch austauschen.
Als Trauzeugin oder Trauzeuge solltet Ihr aber unbedingt die organisatorische Oberhand behalten.

 

Variante I

Junggesellenabschiede, die darauf zielen zusätzlich Geld in die Kasse zu spielen, damit die anstehende Club- und Kneipentour nicht zu teuer wird. Schnuller, Liebesperlen, kleine Klopfer oder Kondome zu verkaufen, kommt nicht aus der Mode. Originell ist das sicher nicht, macht aber trotzdem Spaß und darauf kommt es an.


Das Verkaufen von Küsschen zählt natürlich genauso zu den Klassikern. Wer aber das Märchen von Hans Christian Andersen als Grundlage nimmt, hat mit dem Schweinehirten und den Hofdamen einen lustigen Hofstaat. Polaroid Fotos von jedem Kuss sind nicht nur tolle Erinnerungen, sie lassen sich auch zu sehr originellen Kollagen weiterverarbeiten. Aber: Bitte nicht vergessen, dass nicht jeder fotografiert oder gefilmt werden möchte.


Witzig ist auch die Braut oder den Bräutigam in Spe in einen Maleranzug oder Morphsuit zu stecken, diverse Körperteile einzukreisen und mit einem Eurobetrag zu kennzeichnen. Nun haben Passanten die freie Wahl beim Ausschneiden der gekennzeichneten Flächen. Je näher die Schere bestimmten Körperregionen kommt, desto teurer wird der Spaß. Es gilt der Grundsatz: Je pikanter, desto teurer. :). Diese Idee sorgt garantiert für Lacher, tolle Schnappschüsse und füllt die Kasse im Nu.

 

 

Variante II

Alle schmeißen zusammen. Immer mehr Junggesellenabschiede stellen die gemeinsame Zeit in den Fokus. Ob Wochenendtrip mit Survival Tour oder Spa Besuch. Wenn jeder selbst zahlt, sind viele Ideen denkbar.

Immer beliebter werden Besuche in Tonstudios. Das Einsingen einer eigenen Hochzeitshymne macht Spaß und lässt sich auch später bis hin zum Klingelton für´s Handy vielfach nutzen.

 

 

Aufgestylt zum Photobooth.
Es gibt einige Fotografen, die Fotosessions nicht nur für Hochzeiten, sondern auch für Junggesellenabschiede anbieten. Ausgestattet mit ausgefallenen Accessoires und 1,2,3 bis 4 Piccolos entstehen lustige Aufnahmen für´s Leben im Handumdrehen in Profiqualität.


Pssst! Dildoparty!...hi hi hi...
Schon mal mitgemacht? Nein? Dann ist der Junggesellenabschied genau der richtige Anlass, das einmal auszuprobieren. Eine solche Party lockert die Runde auf und sorgt garantiert für „unfreiwilliges“ Gelächter. Für das eingesammelte Geld könnt Ihr der Braut oder dem Bräutigam ein kleines schlüpfriges Geschenk aussuchen.

 

 

Wer auf Sport, Fun und Action steht, kommt beim Paintball, Lasertag oder Bubble Ball Soccer auf seine Kosten. Wer jetzt denkt es sei nur was für Männer, weit gefehlt. Auch Mädels können dabei herrlich auspowern. Vielleicht unter dem Motto: "Tomb Raider" á la Lara Croft.


Eleganter könnt Ihr euren JGA unter das Motto "BACHELOR" oder "LAS VEGAS" stellen. Gentlemanlike im Smoking mit farblich einheitlichen Fliegen (der Bräutigam darf hervorstechen) geht es mit der Stretch-Limousine in ein exklusives Restaurant, ins Casino und anschließend in einen angesagten Club.

Für den Spaßfaktor lasst den Heiratswütigen ruhig ein paar Aufgaben erfüllen. Aber mit Stil wohlgemerkt. Z. B. Rosen an Frauen verteilen und dabei abgedroschene Aufreißersprüche von sich geben. Zu späterer Stunde im Club und ein paar Whisky mehr darf es auch schon mal ein kleiner angedeuteter Strip sein. Vielleicht fällt dabei das ein oder andere Freigetränk ab. Lasst Eurer Fantasie freien Lauf.

 

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